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Kurt Vile & The Violators (US)

20/10/2018 - 19:00 to 22:00
X-Tra
Limmatstrasse 118 - 8005 Zürich
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Konzertbeginn: 20h00 // + Support: Meg Baird & Mary Lattimore (US)


Kurt Vile ist mit Abstand eine der coolsten Socken im Indie Rock und Alternative Bereich der heutigen Musikszene. Das Gründungsmitglied der Gitarren-Rock-Helden The War On Drugs hat sich mit Songs wie Pretty Pimpin oder Wakin On A Pretty Day und Alben wie Wakin On A Pretty Daze von 2013 schon jetzt seinen Platz im Rockolymp erspielt. Der aus Philadelphia stammende Sänger, der sich mit vollem Namen Kurt Samuel Vile nennt, entdeckte seine Liebe für Saiten und rohen Rock zwischen Blues und Roots bereits als Teenager. Und spätestens als sein Vater, ein Bluegrassfanatiker, ihm ein Banjo schenkte, war es um die flinken Finger von Kurt geschehen.

Es folgten Home Recordings, Living Room Sessions, stundenlange Gitarrenexzesse und eine Welle an Einflüssen wie Beck, Bruce Springsteen, Tom Petty oder den amerikanischen Alternative-Rockhelden Pavement. 2008 folgte dann mit Constant Hitmaker das im Alleingang entstandene Debütalbum. Bereits dieses war gespickt von abwechslungsreichen und ausgeklügelten Songs zwischen Lo-Fi-Basteleien und Psych Rock Experimenten. Während dieser Zeit war Vile noch Teil der 2005 gegründeten The War On Drugs, fokussierte sich aber bald einmal auf seine Solokarriere.

Der 38-jährige bunte Hund ist mittlerweile stets mit seiner Backing Band The Violators unterwegs und hat in der Zwischenzeit sieben Studioalben auf dem Buckel. Und wer weiss, vielleicht kommt bald noch mehr musikalischer Output aus dem Hause Vile dazu. Nach seiner letztjährigen Kollaboration mit Courtney Barnett und der Ankündigung von neuen Konzerten unter seinem eigenen Namen wäre der ein oder andere Indie Rock Ohrwurm mehr als willkommen. Nach seinem letzten Schweizer Konzert in der Roten Fabrik kehrt der Amerikaner nun jedenfalls nach Zürich zurück und spielt mit seinen Kumpanen von The Violators am 20. Oktober seine einzige Schweizer Show im X-tra.

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Jordan Mackampa (UK)

25/10/2018 - 19:00 to 22:00
Papiersaal
Kalanderplatz 6 - 8045 Zürich
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Konzertbeginn: 20h00
 
Singer/Songwriter Jordan Mackampa wird oft als Troubadour bezeichnet, als Künstler mit zeitlosem Soul und Texten voller Einfühlungsvermögen. Seine Debut EP Physics wurde von Kritikern und Fans für die einzigartige Kombination von jazzgetränkten Beats, folkigen Melodien und unbeschwerten Gospel-Harmonien gefeiert.

Der Brite hat eine so wuchtige Soul-Stimme, dass einem Hören und Sehen vergeht. Hier fließen im besten Sinne persönliche und kulturelle Einflüsse zusammen. Mackampa, geboren in der Hauptstadt des Kongo, Kinshasa, wächst später in London auf und findet seine künstlerische Sprache in Coventry. Jordans Musik spiegelt diese unterschiedlichen Etappen seines Lebens und die Geschichten der Städte, die er in diesen Jahren erlebt hat. Die dem traditionellen Folk entlehnten Gitarrenläufe besinnen sich auf Gospel und Blues und evozieren so gleichsam Fesselndes, die den Zuhörer und das sei versichert staunend und voller Andacht lauschend einnehmen werden. Jordan spielt wahnsinnig gerne auf seiner Steepletone Gitarre und dann ist da wie gesagt seine Stimme. Die sucht seinesgleichen - souliger und berührender kann es fast nicht sein.

Wie ein schweres Pendel begleitet ihn dabei immer eine gewisse Melancholie in seinen Songs. Schwer, aber nie erdrückend. Nahbar, aber nie zu intim. Jordan macht einen großartigen Spagat, den man jetzt endlich auch live erleben kann - am 25. Oktober im Papiersaal in Zürich.

 

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Drangsal (DE)

26/10/2018 - 19:00 to 21:30
Mascotte
Theaterstrasse 10 - 8001 Zürich
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Konzertbeginn: 19h30 // + Support: Pabst (DE)
 

Drangsal das ist Aufbruch, Rebellion, Dunkelheit und doch Licht. Die Musik von Max Gruber, aka Drangsal, ist gleichermassen erdrückend wie auch filigran. Brachialpop in den Worten des Deutschen Sängers, der als Teenager durch verstaubte Kassetten und Marilyn Manson sein Herz an die Musik verlor. Doch Brachiales trifft auf seinem neuen Album Zores in Liedern wie Magst Du Mich oder Turmbau Zu Babel genauso auf Verletzliches, die schweren Gefühle lösen sich letztendlich in ein befreiendes Lachen auf und schaffen Raum für Leichtigkeit.

Seit 2012, nachdem sich Gruber aus seiner ländlichen Heimat Herxheim nach Berlin abgesetzt hat, packt der Mittzwanziger sein teils schweres und zielsuchendes Gemüt in kühle und doch treibende Klangkonstrukte, die trotz nachdenklichen Texten zum Tanzen, ja gar zum Erstrahlen bewegen. Die öde Heimat und die erschlagende Grossstadt treffen dabei teils auch aufeinander. Heisst doch sein zweites Album Zores, das im Wortlaut der Dörfler für eine Gruppe Asozialer steht, die Streit und das Extreme suchen. Anarchie und Provokation finden sich bei dem Sänger also schon im Albumtitel. 

In der Musik von Drangsal finden sich auf alten wie auch auf den neuen Releases lebendige Rhythmen sowie rauschende Beats der Achtziger, die sich mit bedrohlichem Dark Pop vermengen und sich in Grubers sonorem Gesang manifestieren. Seine Musik ist ähnlich seinem Blick: Bannend und auf eine verstörende Art und Weise unberechenbar. Der Mythos wächst, so auch der Erfolg und die Grösse von Drangsal als Künstler.

 

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Vance Joy (AUS)

09/11/2018 - 19:00 to 22:30
Komplex 457
Hohlstrasse 457 - 8048 Zürich
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Konzertbeginn: 20h00 // + Support: Scott Helman (CA)
 


Lady, running down to the riptide. Taken away to the dark side. I wanna be your left hand man - diese paar Zeilen aus Vance Joys 2013 erschienener Single Riptide haben damals den Sommer so mancher Freiheit und Liebe suchender Seele ausgemacht. Der australische Singer-Songwriter wurde mit seinem 2014 erschienenen Debütalbum Dream Your Life Away zig Male rund um die Welt gespielt. Das Album ist eine Sammlung berührender Songs voller Freiheitsdrang und Reiselust, die sich perfekt mitsingen lassen.

Nun kehrt James Gabriel Wanderson Keogh, wie Vance Joy mit richtigem Namen heisst, dieses Jahr mit neuem Album und gross angesetzter Konzert-Tour zurück. Wir dürfen uns also auf einen Sommer voller Glücksmomente und akustisch sowie lyrisch mitreissende Lieder gefreut werden. Ein Sommer der Sonne, denn der aus Melbourne stammende Musiker trägt das Glück bereits mit in seinem Bühnennamen.

Mit seiner letzten Juli erschienenen Single Lay It On Me verzauberte Vance erneut seine Fans rund um den Globus und gewann auch viele neue Hörer hinzu. So ist es ein musikalischer Segen, dass nun am 23. Februar nach langem Warten sein neues Album Nation Of Two erscheinen wird. Wohl nicht übertrieben, dieses jetzt schon als Highlight für 2018 zu bezeichnen. Mit neuer Musik und altem Glück kehrt der Australier auch in die Schweiz zurück und spielt am Freitag, 9. November sein einziges Schweizer Konzert auf seiner ausgiebigen Tour im Komplex 457 in Zürich.

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AVEC (AT)

11/11/2018 - 19:00 to 22:00
Papiersaal
Kalanderplatz 6 - 8045 Zürich
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Konzertbeginn: 20h00
 
 
Mit der Ballade Granny, in der sie sich behutsam dem Thema Alzheimers näherte, und die durch eine grosse TV-Kampagne grosse Bekanntheit erreichte, katapultierte sich die junge Österreicherin AVEC 2016 auf die Bühne des Chamber Pop - seitdem verzückt sie monatlich 400000 Hörer auf Spotify. Jetzt kündigt AVEC ihr zweites Album an und veröffentlicht die erste Single daraus. Das Album Heaven / Hell erscheint im September 2018 und wurde in den Attica Audio Studios in Irland zusammen mit und von Tommy MgLaughlin produziert und abgemischt.

AVEC präsentiert mit Love die erste Single aus dem neuen Album Heaven / Hell, welches am 14. September auf earcandy recordings erscheinen wird.

Warum die 22-jährige Österreicherin mit ihrem Sound die internationale Presse und mehr als 400,000 monatliche Hörer auf Spotify verzückt, wird spätestens jetzt deutlich:

Love ist einmal mehr ein vor Leichtigkeit schwebender, von Intimität und inhaltlicher Tiefe durchdrungener Song, der sich vom anfänglich bedächtigen Zehenspitzen-Tänzeln zum pulsierenden Energiespender steigert. Intelligente Arrangements lassen die Verschmelzung von Schwere und Hoffnung, von melancholisch-zarter Stimme und verflochtenen Perkussionsebenen wie ein leichtfüßig enthemmtes Spiel erscheinen.

 

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Honne (UK)

12/11/2018 - 19:00 to 22:00
Plaza
Badenerstrasse 109 - 80004 Zürich
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Konzertbeginn: 20h00
 
 
HONNE schaffen es in einer Zeit voller Überdruss und einer Generations im Konsumwahn Musik zu produzieren, die den Moment festhält und den Hörer zum Stillstehen und genaueren Hinhören zwingt. Das Londoner Duo kreiert seit 2014 Klangwelten zwischen Electronica, Indie Soul und Alternative R&B, welche einem mit ihrer warmen und einfühlsamen Art auf der einen Seite umgarnen und andererseits durch ihre impulsiven, wie auch belebenden Beats zum Mitwippen oder gar zum feurigen Tanz bewegen.

Mit ihrem weltweit gefeierten Debüt-Album Warm On A Cold Night von 2016 festigten sich die beiden Freunde namens James Hatcher und Andy Clutterbuck ihren Platz in den Reihen der einflussreichen Produzenten und Hit Maker unserer Zeit. Nun melden sich die Engländer mit zwei neuen Songs zurück: Day 1 und Sometimes sind zwei erste emotionale und erstaunlicherweise sehr reduzierte Eindrücke ihres kommenden Folge-Album Love Me / Love Me Not.

HONNEs neues Album erscheint gegen Ende August und soll vor allem eines sein: ehrlich. Es geht um verlorene Stunden auf weltweiten Tourneen, das ständige Warten auf Familie und Freunde und die Suche nach Ruhe im ganzen Musik-Getümmel. Songs die gross wirken und sich auch so anhören, aber trotzdem eine filigrane Intimität und Verletzlichkeit in sich tragen. Mit neuen und alten Ohrwürmern im Gepäck verschlägt es das Duo am Montag, 12. November ins Plaza Zürich, wo sie ihre einzige Schweizer Show spielen werden.

 

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Middle Kids (AUS)

14/11/2018 - 19:00 to 21:30
Mascotte
Theaterstrasse 10 - 8001 Zürich
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Konzertbeginn: 19h30 // + Support: Oh Pep! (AUS)
 

Seit 2015 haut das australische Indie Rock Trio Middle Kids um Sängerin Hannah Joy ordentlich auf den Putz. In ihrer Heimat lieferten sie mit ihrer selbstbetitelten EP letztes Jahr den Soundtrack für den Sommer und die wilde, freie Jugend. Sängerin Hannah kommt mit ihrer klassischen Piano Ausbildung nicht vorneweg als Rockröhre rüber, doch öffnet die Powerfrau einmal ihren Mund und schmettert einem Songs wie Never Start oder Edge Of Town entgegen, wird jeder kritische Indie Bub still.

Mit ihrem Anfang Mai erschienenen Debütalbum Lost Friends legt das Dreiergespann aus Sydney nach und legt den musikalischen Grundstein für einen unbeschwerten rotzigen Sommer voller Liebe und Indie Hymnen. Stücke wie On My Knees lassen einen ausflippen, bringen jedes Bein zum Zucken und geben dem Alternative Indie Liebhaber den Wunsch nach mehr Lautstärke. Middle Kids gilt es laut und pur zu hören, mit oder ohne kühles Bier, aber mit ganz viel Schwung und Sonnenschein.

Die Band war schon als Support für Ryan Adams oder Cold War Kids unterwegs und sind beim renommierten Label Lucky Number (Hinds, Sunflower Bean) unter Vertrag. So ziemlich alles an den drei Musikern - nebst Sängerin Hannah wären dies Multiinstrumentalist Tim Fitz und Drummer Harry Day - wirkt cool und ungekünstelt. Dieses Freche in Joys bebender Stimme, die kantigen Riffs und die treibenden Beats wirken wie aus dem Ärmel geschüttelt und gehen ins Ohr wie die unwiderstehliche Indie Rock Playlist des grösseren Bruders. Nun kommen Middle Kids, zu denen Fans sogar Sir Elton John gehört, auf Tour und erstmals in die Schweiz. Mitte November zünden wir das australische Feuer mit Hannah, Tim und Harry im Mascotte Zürich.

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Blanco White (UK)

18/11/2018 - 19:00 to 22:00
Papiersaal
Kalanderplatz 6 - 8045 Zürich
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Konzertbeginn: 20h00 // + Support: Henry Jamison (US)
 
 
Ob mit spanischer Flamenco Gitarre oder dem aus Südamerika stammenden Charango: Blanco Whites Lieder tragen trotz ihrer Besinnlichkeit und nachdenklichen Seite belebendes Feuer in sich. Hinter dem klingenden Namen steckt der aus London stammende Künstler Josh Edwards, der sich nebst klassischem Songwriting ganz und gar der spanischen und lateinamerikanischen Musikkultur verschrieben hat. So sind seine Lieder wie El Búho oder das zerbrechlich-schöne Chalk von 2016 harmonische Mixturen aus ergreifenden Singer-Songwriter Lyrics und mitreissender Gitarrenkunst.

Ob gezupft, geschlagen oder gedämpft: Blanco White braucht an sich nicht mehr als eine Akustik Gitarre oder eines der unzähligen Saiten Instrumente, welche er beherrscht, und oben drauf seine bestimmte wie auch flehende Stimme, um Herzen zu berühren. Ja, diese sogar zu öffnen oder zu heilen. Melancholie in Form von Verlust, Alleinsein und der Angst vorm Versagen finden sich in seinen Stücken. Dies meist auf Englisch, doch auch die spanische Sprache bringt der Engländer in seinen Kompositionen unter.

Wer Musiker wie Charlie Cunningham, Luke Sital-Singh oder Roo Panes mag, der wird Blanco White lieben. Seine vergangene Studienzeit in Spanien und Bolivien packt dieser nicht nur in sein Gitarrenspiel, sondern auch in die Geschichte und dem Aussehen seiner Veröffentlichungen. Mit Yucatan Records hat White für all dies ein passendes Zuhause gefunden, gehören doch auch Acts wie Matthew And The Atlas oder George Cosby zu der Familie. Nun kommt der Troubadour nach seinem ausverkauften Konzert am Zermatt Unplugged letzten April für sein einziges Schweizer Konzert nach Zürich und spielt am Sonntag 18. November im Papiersaal. Grosse Emotionen liegen da schon jetzt in der Luft.
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Ben Howard (UK)

26/11/2018 - 18:30 to 22:30
Samsung Hall
Hoffnigstrasse 1 - 8600 Dübendorf
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Konzertbeginn: 20h00
 
Ben Howard kehrt mit seinem dritten Studioalbum namens "Noonday Dream" zurück ans Tageslicht. Bereits mit seinem zweiten Album "I Forget Where We Were" von 2014 zeigte Englands vielleicht ehrlichster Singer-Songwriter, dass er sich nicht auf den Gute Laune-Surfer Dude reduzieren lassen will, den man auf seinem Debüt-Album "Every Kingdom" zu erhaschen wagte. So gespalten wie die Natur des aus dem verloren-schönen Küstenstädtchen Bantham stammenden Musikers, so sensibel und fühlbar persönlich seine Lieder.
 
Schon nur "A Boat To An Island On The Wall", die erste Single seines Anfang Juni erschienen dritten Albums, lässt einem mit seinem mal zitterndem, mal bestimmten Gesang in die tiefgründige Gedankenwelt des 31-jährigen Indie Folk Apostel blicken. Und zwar tief: Ben Howards Musik ist aufrichtig, beängstigend, hoffnungsvoll, verletzlich und belebend in einem. Selten findet sich eine solche Grazie und gleichzeitig Schwere im heutigen Folk und der Singer-Songwriter-Kunst.
 
Aufgewachsen ist Benjamin John Howard, wie sich der ehemalige Journalismus Student mit vollem Namen rufen lässt, mit der Musik von Joni Mitchell, John Martyn oder Nick Drake. Keine leichte Kost und doch wegweisend für seinen Pfad als ehrlicher und konsequenter Visionär in einer Welt voller Auto-Tune, komprimierten Produktionen, flachen Stimmen und eintönigem Pop Geschwader.
 
Umso schöner schenkt uns der BRIT-Award gekrönte Troubadour mit den nachdenklichen Texten und virtuosem Gitarrenspiel nicht nur ein neues Album, sondern spielt auf seiner kommenden Tour auch exklusiv in der Samsung Hall in Zürich.

 

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Lily Allen (UK)

01/12/2018 - 19:00 to 22:30
Komplex 457
Hohlstrasse 457 - 8048 Zürich
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Konzertbeginn: 20h00

Lily Allen, die eigenwillige Sängerin mit der unverkennbar leicht klingenden Falsett-Stimme, die jeder von vorlauten Pop Songs und zuckersüssen Singalongs wie “Smile” oder “Fuck You” kennt, ist zurück! Mit ihrem neuen Album “No Shame” das für Lily Allen nach einigen turbulenten Jahren ein glorreiches Comeback markiert.

Es ist der erste Longplayer der aus Gloucestershire in England stammenden Sängerin seit “Sheezus” von 2014. Die Alleskönnerin, die nebst ihrem Dasein als Musikerin auch als Schauspielerin, Songwriterin und als Moderatorin fleissig ist, brilliert darauf mit persönlichen, nachdenklichen und wunderschön unbearbeiteten Popsongs, die den Geist ihrer ersten beiden Alben "Alright, Still" (2006) und "It’s Not Me, It’s You" (2011) atmen. Auf der Platte setzt sie sich intensiv mit sich selbst auseinander, mit ihrer Scheidung, dem Verhältnis zu ihren Kindern, dem Missbrauch bestimmter und nicht immer ganz legaler Substanzen. Offen und direkt war Lily Allen ja schon immer. No Shame eben.

Ob im mit Hip Hop Elementen geschmückten “Trigger Bang” mit Rapper Giggs oder tropisch angehauchtem Pop Zauber im Stück “Lost My Mind”: Allen hat ihre frische und freche Art nicht verloren und beweist auf den 14 neuen Songs ihre Vielfalt. Stimmlich wie auch musikalisch gesehen. “No Shame” wurde gerade veröffentlicht und wird in der heimischen Presse mit Lob überdeckt und heimste auch auf internationalen Plattformen wie Pitchfork, Q oder dem Rolling Stone beste Kritiken ein.

Auch Live ist Lily Allen zurück - frech und aufreizend wie je, dabei mit einer neuen Ausgelassenheit und Freiheit wurden ihre ersten intimen Clubshows dieses Jahr hoch gelobt. “Man merkte ihr die Spielfreude an und wie sehr sie die Auftritte und das Publikum liebt” - und das Publikum liebt sie. Wir freuen uns auf Lily Allens erstes Schweizer Klub Konzert am 1. Dezember im Komplex 457 in Zürich.

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Allan Rayman (US)

09/12/2018 - 20:00 to 22:30
Mascotte
Theaterstrasse 10 - 8001 Zürich
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Konzertbeginn: 21h00

Mit “Much To Much” und “All At Once” wurde 2016 der Startschuss für das Universum Allan Raymans gelegt. Ein Sänger ohne Hintergrund und Geschichte, ohne Vergangenheit oder klar kommunizierte Zukunft, ohne Drang auf schnellen Erfolg und Jubel für sein Dasein. Nein, mit seinen nächtlich-schönen Balladen zwischen Alternative Soul und Indie R&B drückte der Sänger aus Lost Springs nicht einfach so aufs Gaspedal. Vielmehr ist ihm die kapitelhafte und in Lieder getunkte Illustration seines Lebensweg wichtig.

 

Im Oktober 2016 erfolgt darauf mit dem lang ersehnten Debüt-Album “Hotel Allan” die erste grosse Offenbarung um den schattenhaften Künstler hinter umgarnend-süffigen Stücken wie dem verspielten “Tennessee” oder liebestrunkenen “Lucy The Tease”. Doch auch trotz Album und Konzerten quer durchs Land hält Rayman verschwiegen, lässt nur wissen, dass mit jeder weiteren Veröffentlichung ein weiteres Kapitel seines Dasein gelüftet wird.

 

Es ist schnell zu merken, dass hier mit allen Mitteln der Dramaturgie gespielt wird. Die Figur Allan Rayman ist weit mehr als die Musik, welche das Herz dieses singenden Phantom am schlagen hält. Videos für Songs wie dem mit Romantik und Verlust verbundenen “The Cage” oder “Repeat” von Raymans letztjährigem Album “Roadhouse 1” kommen mit einer feinfühligen Ästhetik daher und wirken eher wie Kurzfilme, als herkömmliche Musikvideos. Diese cineastische Grösse und der damit verbundene Klang-Epos bringt der ominöse Einzelkämpfer am 9. Dezember auf die Bühne des Mascotte in Zürich.

 

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The Toy Dolls (UK)

12/12/2018 - 19:00 to 22:30
Komplex 457
Hohlstrasse 457 - 8048 Zürich
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Konzertbeginn: 20h00 


 The Toy Dolls sind lebende Legenden. Seit fast 40 Jahren tingeln die drei wilden Fun Punk Rabauken mit den politisch-kritischen Botschaften nun bereits um die Welt. Wenn man die Livealben und ihre "Best Of"-Scheiben mitzählt, bringt es die Band auf unglaubliche 50 Veröffentlichungen. Und die Anzahl schweisstreibender Live Konzerte seit ihrer Gründung lässt sich gar nicht mehr festhalten.

Der Ursprung des lustig-lauten Trios liegt im Oktober 1979 in Sunderland im Nordosten Englands. Schon damals vermischten die Toy Dolls Spass und Punk mit Working Class-Credibility und einer fast schon kabarettistisch wirkenden Liveshow. Ihr Debütalbum "Dig That Groove Baby" von 1983 gilt als eines der besten Punkalben aller Zeiten und hat über die Jahre nichts von seiner Frische und Frechheit verloren.

Auch das siebte Toy Dolls-Album "Absurd Ditties" von 1993 gilt als Meilenstein in der Geschichte des Punk. Kein Wunder, kann die Band bis heute weltweit auf eine grosse Fanbase zählen. Diese unglaubliche Fan-Treue und die unerschöpfliche Energie widerspiegelt sich auch in den Liveshows: Der ultradünne Frontmann Olga springt gerne auch mal im Supermann-Kostüm kreuz und quer über die Bühne und lässt dabei seine Finger in den unmöglichsten Positionen über den Hals seiner Gitarre flitzen.

Songs wie "Nellie The Elephant", “Dig that Groove baby”, “Yul Brynner was a Skinhead” und “My Girlfriends Dad’s a vicar” werden von Fans in Europa, Übersee und auch in Japan gleichermassen abgefeiert. Und um den Fans das brachiale Live Erlebnis zurückzubringen, gehen die Toy Dolls wieder auf Tour: Nach ihrer dreijährigen “The Tour After The Last One”, welche bis 2015 andauerte, haben die Briten die Batterien geladen und sind bereit die Schweiz zu stürmen.

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Crimer (CH)

13/12/2018 - 19:00 to 22:30
Dynamo
Wasserwerkstrasse 21 - 8006 Zürich
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Konzertbeginn: 20h00
 

Als wäre nicht schon 2017 im Zeichen des CRIMERs gestanden, setzt Sänger mit dem schönsten Mittelscheitel des Landes seinen kometenhaften Aufstieg dieses Jahr ungeniert weiter und lieferte im Februar mit “Leave Me Baby” ein Debüt-Album ab, das selbst den Vergleich mit internationalen Produktionen nicht scheuen muss. Dieses sandte den aus der Ostschweiz stammenden Musiker auf eine ausgiebige Club Tour und auch diesen Sommer lässt er mit seinen Wave Pop Hymnen wie “Brotherlove” oder “Follower” das Publikum an sämtlichen namhaften Schweizer Festivals tanzen.


Hinter CRIMER steckt Sänger und Rollkragen-Liebhaber Alexander Frei, der längst nicht sein ganzes Leben lang nur Wave Klänge und Synthies im Ohr hatte. Angefangen als Chorknabe in einer kleinen St. Galler Gemeinde löste sich Frei schnell mal aus den Zwängen choraler Gesänge, behielt jedoch seinen dunkel schimmernden Bariton bei. Damit machte er zuerst als Batman und darauf als Crimer auf sich und seine betörenden 80's Wave Pop Klänge aufmerksam. Spätestens seit der Veröffentlichung seines von Fans und Medien umjubelten Debüt-Album und unzähligen Live Shows über die letzten eineinhalb Jahre hinweg ist CRIMER zur Kultfigur herangewachsen.


Nach den heissen Sommermonaten geht es für CRIMER aber nicht in die kühle Wave Pop Höhle, sondern mit seiner Band ab Mitte Oktober auf die grossen Konzertbühnen der Schweiz. In Zürich hat der Meister der neonfarbenen Tanzflächen nach kleinere Locations dieses Jahr schon das Plaza ausverkauft. Nun macht er sich am 13. Dezember daran, den Saal des Dynamo zu füllen und tanzwütige Synth Pop Jünger jeglicher Art in Extase zu versetzen.

 

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Jacob Banks (UK)

17/12/2018 - 19:00 to 22:30
X-Tra
Limmatstrasse 118 - 8005 Zürich
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Konzertbeginn: 20h00
 

Letztes Jahr war ein strahlendes für Jacob Banks. Der Überflieger mit der mit Abstand markantesten Stimme unter allen Newcomern veröffentlichte seine dritte EP "The Boy Who Cried Freedom". Damit zeigte er dank einer bahnbrechenden Mixtur aus Soul, R’n’B und Pop seine Vielfältigkeit. Songs wie “Unholy War” oder das brachiale “Chainsmoking” widerspiegeln die ureigene Stärke, welche in seiner Stimme liegt. Seinen musikalischen Pfad nahm der Engländer 2012 in Angriff, nachdem ein guter Freund verstorben war, mit dem er die Liebe zur Musik geteilt hatte. Vom Eifer getrieben, fing er an zu singen, Gitarre zu spielen und im Alter von 20 Jahren seine eigenen Songs zu schreiben.

Das Jungtalent mit nigerianischen Wurzeln lernte schnell und offenbarte seine Musik an unzähligen Open Mic Anlässen und Talent Shows. Schon damals begeisterte er mit beeindruckenden Vocals und intimen Songwriting. Banks Lieder zeichnen sich durch sorgfältig strukturierte Rhythmen mit 80's Einschlag aus, angereichert mit Synthesizer, afrikanisch inspirierten Grooves und seiner gefühlvollen Seite. Im Oktober 2012 folgte mit “The Monologue” Jacob Banks Debüt EP und landete mit dem darauf enthaltenen Song “Worthy” gleich bei BBC Radio 1.

Nun, sechs Jahre, zwei weitere EPs und zahlreiche Konzerte später steht Anfang November die Veröffentlichung von “Village” an. Auf dieses Debüt-Album haben Fans und Medien sehnsüchtig gewartet und bekommen mit der neuen Single “Be Good To Me”, einem Duett mit Soulsängerin Seinabo Sey, einen ersten vielversprechenden Vorgeschmack. Mit insgesamt 14 Liedern dürfen ordentlich Emotionen, mitreissende Hooks, feurige Rhythmen und Jacob Banks Stimme mit Gänsehaut-Garantie erwartet werden. So auch live an seinem Konzert am 17. Dezember im X-tra in Zürich.

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Alex Vargas (DK/UK)

28/01/2019 - 19:00 to 22:00
Papiersaal
Kalanderplatz 6 - 8045 Zürich
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Konzertbeginn: 20h00
 

Alex Vargas ist einer der heissesten Exporte aus dem kühlen Norden - dabei besticht der Dänische Songwriter, Produzent und Sänger mit eher reduziertem, aber berührendem “Cool Soul”. Wobei sein Sound von einem Freund als “Noise Soul” betitelt wurde, was Vargas Ziel, die klassischen Genre-Grenzen zu durchbrechen viel besser umschreibt. Angefangen in einer eher Rock- und Pop-lastigen Band namens Vagabond entschied sich Vargas bald einmal den Solopfad einzuschlagen um sich ganz und gar seiner musikalischen Vision hingeben zu können.

Ihm sind echte Gefühle und eine gewisse Rohheit wichtig und diese wollte er selber festhalten können. So begann der Singer-Songwriter seine eigenen Songs zu produzieren und mit den Stücken “Till Forever Runs Out” und dem markerschütternd schönen “Solid Ground” kristallisierte sich immer mehr der heutige Noise Soul des Alex Vargas heraus. Seine Kompositionen zeugen von einem episch angelegten, elektrifizierten Soul-Gewand aus einer düsteren, etwas abgründigen Energie. Damit hat der Däne seine musikalische Identität gefunden.

Auf seinem Debüt-Album “Cohere” von März 2017 entfesselte Vargas dann all seine geballten Einflüsse und Kräfte und lieferte ein 19 Songs starkes Werk ab. Eines das sowohl sanft-schmiegsame Töne voller Verletzlichkeit umfasst, um dann im nächsten Moment in Stücken wie “Inclosure” oder dem mitreissenden “Shackled Up” rhythmisch auszubrechen und der Ekstase zu verfallen. Ein extremes Spannungsfeld macht Alex Vargas Kompositionen aus, wenn sich grosse Gesten und ganz leise, zurückhaltende Momente abwechseln. So auch live an seinen Konzerten, wie dem am 28. Januar 2019 im Papiersaal Zürich.

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Yoav (ZA)

06/02/2019 - 19:00 to 22:15
Papiersaal
Kalanderplatz 6 - 8045 Zürich
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Konzertbeginn: 20h00

 

Nach einer längeren Tourpause und Zeit der Ruhe, kehrt Sänger und Songwriter Yoav mit neuer Energie und frischem Sound zurück. Der Südafrikaner feiert sein zehnjähriges Jubiläum als Musiker - bekannt für Songs wie “Club Thing” oder “Beautiful Lie” - mit der Veröffentlichung seines vierten Albums "Multiverse". Anfang September erschienen, enthüllt es ein neues musikalisches Abenteuer dieses einzigartigen alternativen Pop-Künstler. Nebst neuer Frische bergen die neuen Stücke eine Mischung aus Himmlischem und Exzentrischem.

Die Arbeit für das neue Album begann bereits 2013, als Yoav Asien bereiste und eigentlich nach nichts bestimmtem Ausschau hielt, sondern einfach nur umher wanderte und sich wunderte. Doch wo auch immer er auf Reisen war, blieb ihm stets eine Frage im Hinterkopf: Was kommt als Nächstes? Er fühlte sich nach drei Alben und zahlreichen Auftritten mit seiner Loop-Station in seinem eigenen Teufelskreis gefangen.

Sein Verlangen strebte nach neuer Musik, neuer Kunst, neuen Erfahrungen. Diese fand er nach seinen Reisen zuerst in Berlin und ab 2015 in Ibiza, wo er sich niederliess und zusammen mit Lasse 'Illinton' Mosegard, der auf Ibiza lebt, sein neues Album produzierte. Als Komponist und Electroproduzent hat Lasse dynamische, mehrdimensionale Sounds kreiert, die seine Erfahrung als Produzent von Filmmusik widerspiegeln und an solche Soundtracks erinnern.

Die gesamte Atmosphäre ist eine Mischung aus Trip-Hop, Electronica, dem Himmlischen und Exzentrischem – ähnlich der Insel, von der sich Yoav einnehmen ließ.


Diese Atmosphäre kann man auch live geniessen - im Rahmen seines einzigen Schweizer Konzerts am 6. Februar im Papiersaal Zürich.

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Ten Fé (UK)

07/05/2019 - 19:00 to 22:15
Papiersaal
Kalanderplatz 6 - 8045 Zürich
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Konzertbeginn: 20h00

 

Die Entstehung der UK Indie Hoffnung Ten Fé gleicht mehr einer Liebesgeschichte: Per Zufall an einer Hausparty aufeinandergetroffen, entdeckten die beiden Musiker Ben Moorhouse und Leon Duncan schnell ihre gemeinsamen musikalischen Vorlieben und die Passion zu klassischem Songwriting. Waren beide zuvor in mehr oder weniger erfolgreichen Bandprojekten unterwegs, spannten sie nun zusammen, nutzten ihre Schlafzimmer zum Erschaffen neuer Lieder und testeten die Resultate gleich als Strassenmusiker aus.

 

Durch ihre geteilte Liebe zu Shoegaze und Dream Pop kristallisierte sich mehr und mehr der träumerisch sanfte Synthie- & E-Gitarren-Sound der heutigen Ten Fé heraus. Die schmiegsam-romantischen Lyrics der beiden Songwriter passen sich mit ihrer Mischung aus Verliebtsein und Betrübtheit perfekt in die Klangwelten des Indie Pop Duos ein. Nach einzelnen Singlereleases ab 2013 folgte letztes Jahr mit “Hit The Light” das Debüt-Album der Londoner, bei dem Produzent Ewan Pearson (M83, Jagwar Ma) seine Magie walten liess.

 

Mit “Make Me Better”, “Elodie” und “Overflow” traf die Band bereits schon vor dem Release auf grosses Echo und spätestens nach der Veröffentlichung des Debüts waren die Konzerte ausverkauft. Nach Konzerten in ganz England, Amerika und Europa haben sich Ten Fé Zeit für ihr zweites Album “Future Perfect, Present Tense” genommen und nochmals mehr ihre eigene Note gefunden. Der Zweitling folgt Anfang März und bringt die Band, welche live zu fünft zum Mitträumen einlädt, am 7. Mai erstmals in die Schweiz und in den Papiersaal Zürich.

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